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BOBGESCHICHTE

Es begann im Winter 1888/89, als in Davos ein Kurgast aus New York, Stephen Whitney, zwei niedrige Americas-Schlitten durch ein Sitzbrett koppelte, den vorderen Schlitten lenkbar machte und das Gefährt bob-sledge nannte. 1892 fand das erste Bobrennen statt, 1903 baute man entlang der Straße von St. Moritz nach Celerina die erste Bahn. Unter den Playboys in den mondänen Alpen-Kurorten grassierte bald das Bob-Fieber. Selbst vornehme Damen und königliche Hoheiten schreckten nicht davor zurück, in den Schlitten zu steigen, an deren Gestalt ständig getüftelt wurde.

Belebend wirkten sich die I. Olympischen Winterspiele 1924 aus, weshalb 1923 ein internationaler Verband gegründet wurde. Anfangs stand nur der große Schlitten auf dem Programm, der wahlweise mit vier oder fünf Mann gefahren werden konnte. Seit 1932 sind die Zweier und Vierer zugelassen. Die Jahre währenden Materialschlachten unter den Konstrukteuren wurden 1990 mit der Einführung des Einheitsbob beendet.

1887 Erstmalige Erwähnung der "Americas" (niedrige Schlitten)
1888
1889
Der New Yorker Stephen Whitney fährt während seinem Winterurlaub in Davos zwei niedrige Schlitten mit einem Sitzbrett, der vordere diente zum Lenken. Dieser Urtyp wurde "bob-sled" genannt.
1889 Konstruktion des ersten Bob durch den St. Moritzer Hufschmied Christian Mathis
1892 Erstes Bobrennen in St. Moritz
1897 Gründung des St. Moritz Bobsleigh Club, dem ersten Bobclub der Welt
1903 Bau der ersten Bobbahn der Welt parallel zur Straße von St. Moritz nach Celerina
1914 Erstmals findet eine Zweierbob-Europameisterschaft statt
1923 Gründung des Weltverbandes FIBT in Paris
1927 Erste Viererbob-EM
1929 Zweite Viererbob-EM
1930 Erstmals findet eine Viererbob-Weltmeisterschaft statt
1931 Erste Zweierbob-WM
   
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